| Städtische RealSchule Korschenbroich |
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Grundlegendes Ziel Die Realschule bietet ihren Schülerinnen und Schülern Anregungen und Hilfen auf dem Weg zur Mündigkeit. Sie vermittelt grundlegende Befähigungen, die zu einer selbstbestimmten und verantwortungsbewussten Gestaltung die Lebenswirklichkeit zu erschließen, gegenwärtige und zukünftige Lebenssituationen zu bewältigen und Verantwortung im familiären, beruflichen und gesellschaftlichen Bereich zu übernehmen. Personale und soziale Erziehung sowie fachliche Bildung werden miteinander verknüpft und sind aufeinander bezogene Aufgaben. Unterricht an der Realschule
Während der sechsjährigen
Schulzeit an der Realschule erhalten die jungen Menschen Unterricht in den
Fächern: Deutsch, Englisch, Mathematik, Religionslehre, Geschichte Gliederung des Bildungsgangs Der Bildungsgang der Realschule sieht drei unterschiedlich akzentuierte pädagogische Einheiten vor, die jeweils zwei Jahrgangsstufen umfassen: Die Erprobungsstufe Die 5. und 6. Jahrgangsstufen werden wie an Hauptschule und Gymnasium als pädagogische Einheit gesehen. Die Schülerinnen und Schüler gehen von der 5. Klasse automatisch in die 6. Klasse über. Erst am Ende der 6. Klasse erfolgt eine Versetzungsentscheidung. Innerhalb dieser beiden Schuljahre finden je vier Erprobungsstufenkonferenzen statt, an der alle Fachlehrer der Klassen teilnehmen. Sie ermöglichen eine umfassende Beurteilung der Entwicklung der jungen Menschen und sind Grundlage für ausführliche Beratungsgespräche mit den Eltern. Die in der Erprobungsstufe unterrichtenden Lehrer tragen durch ihre Freundlichkeit und Verständnis für die besondere Situation dazu bei, dass zwischen Grundschule und weiterführender Schule kein Bruch entsteht. Die Kinder erhalten 28 Wochenstunden in Klasse 5 und 29 Wochenstunden in Klasse 6. Zusätzlich zu diesen in der Stundentafel festgelegten Wochenstunden erhalten die Schüler Ergänzungsstunden, die der individuellen Förderung in den Fächern Deutsch und Mathematik dienen. Für Klasse 5 sind 2 Stunden vorgesehen. Klasse 6 wird 3 Ergänzungsstunden erhalten. Die Jahrgangsstufe 6 In Klasse 6 wird das Unterrichtsangebot um Französisch als 2. Fremdsprache und Geschichte erweitert. Die Jahrgangsstufen 7, 8, 9 und 10 Die Neigungsdifferenzierung in den Klassen 7, 8, 9 und 10 ist ein typisches Merkmal der Realschule. Neben den Fächern des Pflichtbereichs wählen die Schülerinnen und Schüler ihren Neigungen entsprechend einen Schwerpunkt aus den Wahlbereichen: - Sprache: Französisch - Naturwissenschaften/Technik : Biologie/Physik/Chemie/Informatik/Technik - Musisch/künstlerischer Bereich: Musik/Kunst
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Sozialwissenschaften:
Sozial-/Wirtschaftskunde/Sozialpädagogik Dieses Wahlangebot richtet sich nach der Anzahl der Klassen und nach dem vorhandenen Lehrerangebot. In der 9. Klasse werden die Realschüler im Rahmen eines Betriebspraktikums in die Berufswelt eingeführt. Sie lernen in konkreten Situationen (schriftliche Bewerbung, Bewerbungsgespräche), sich auf ihr weiteres Berufsleben einzustellen. In ausgewählten Veranstaltungen erfolgen Informationen zu den weiterführenden Schulen und zur Sozialversicherung. In der Schule findet regelmäßig eine Berufsberatung statt. Die Wochenstundenzahl für alle Jahrgänge liegt in der Bandbreite zwischen 29 - 30 Stunden. In den Klassen 7 bis 9 sind pro Schuljahr ebenfalls zusätzlich 2 Ergänzungsstunden (zur individuellen Förderung von Deutsch, Mathematik, Englisch und Naturwissenschaften) vorgesehen. In Klasse 10 erhöht sich die Zahl der Ergänzungsstunden auf 3 um die Schüler auf die Abschlussarbeiten vorzubereiten. Realschulabschluss-Berechtigungen - Eintritt in einen qualifizierten Lehrberuf - Eintritt in die mittlere Beamtenlaufbahn sowie in erzieherische und soziale Berufe - Besuch der zweijährigen Fachoberschule - Besuch der Höheren Handelsschule
- bei Erteilung eines
Qualifikationsvermerks Besuch der Sekundarstufe II Den Qualifikationsvermerk erhalten im Landesdurchschnitt ca. 40 % der Realschulabsolventen. Berufliche Möglichkeiten
- Büro- und
Verwaltungsberufe, Bank- und Versicherungsberufe - gewerblich-technische Berufe - künstlerische Berufe - soziale Berufe - handwerkliche Berufe. Entscheidung für die Realschule Entscheidungsgrundlage sind die Beratungen durch die Grundschule, der Vergleich der unterschiedlichen Anforderungen in Hauptschule, Realschule und Gymnasium und Ihre persönlichen Beobachtungen des Kindes während der Grundschulzeit. Die Anforderungen der Realschule Es ist Auftrag der Realschule, personale und soziale Erziehung und fachliche Bildung in einem erziehenden Unterricht in Zusammenhang zu bringen. Erziehender Unterricht verbindet fachliche und erzieherische Arbeit miteinander. Kognitives, soziales und emotionales Lernen macht deshalb die Arbeit an der Realschule aus. Lernen durch den Einsatz der intellektuellen Fähigkeiten und Lernen durch Handeln sind die daraus folgenden Ziele. Lehrplangemäß werden folgende Schlüsselqualifikationen angestrebt: - Fachkompetenz (z. B. Fremdsprachenkenntnisse, technisches und ökonomisches Grundwissen und informationstechnologische Grundlagen) - Methodenkompetenz (Denken in Zusammenhängen, selbständiges Denken, Transferfähigkeit, Kreativität, selbstständiger Umgang mit Informationen) - Soziale Kompetenz
(Kontaktfähigkeit, Kommunikationsfähigkeit, Kooperationsfähigkeit). Unser durchlässiges Schulsystem ermöglicht den Wechsel zwischen Schulformen am Ende der Erprobungsstufe und nach Klasse 10.
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