Städtische RealSchule Korschenbroich

Infos zur RSK

 

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Gründe für die Realschule Korschenbroich

1. Zusammenarbeit mit den Grundschulen

Die Realschule lädt einmal im Schuljahr die Grundschullehrer/innen zu den Erprobungsstufen ein. Im Schuljahr 1997/98 haben erstmalig Lehrer/innen der 5. Klassen am Unterricht der Grundschulen teilgenommen, um die Arbeitsweise der Grundschule kennen zu lernen.

Im Schuljahr 1997/98 haben Schüler/innen der St. Dionysius-Grundschule am Unter­richt der Erprobungsstufe in unserer Schule teilgenommen. Auch andere Grundschu­len nutzen bis heute die Möglichkeit, mit ihren 4. Klassen unseren Unterricht zu besu­chen. Im Anschluss an Erprobungsstufenkonferenzen wurden die Grundschulkollegen/ innen zum Erfahrungsaustausch in die Realschule eingeladen.

 2. Zusammenarbeit mit den Eltern

Über die übliche Mitwirkung der Elternschaft hinaus sucht die Realschule die enge Zusammenarbeit im pädagogischen und sozialen Bereich. Offenheit, Toleranz und Fairness im Umgang miteinander sind erklärte Ziele.

Gemeinsam mit den Eltern gestalten wir Schulfeste und Projekte.

 3. Erprobungsstufe

Um dem erzieherischen Auftrag gerecht zu werden, legt die Städtische Realschule Korschenbroich besonderen Wert darauf, dass die Schüler/innen

- freundlich miteinander umgehen

- Rücksicht nehmen

- Verantwortung übernehmen

- ehrlich sind

- Ordnung halten

- Regeln einhalten

- arbeitswillig sind

- die Hausaufgaben sorgfältig anfertigen

- das notwendige Arbeitsmaterial mitbringen

- pünktlich und zuverlässig sind

- ruhig sind im Unterricht

- kritisch, auch selbstkritisch sind

- andere Kulturen achten

 In der Erprobungsstufe werden diese Ziele konsequent und in enger Zusammenarbeit mit den Eltern verfolgt. Diese Leitlinien der Erziehung werden in den folgenden Jahr­gängen weiterverfolgt.

Im Schuljahr 1998/99 begannen wir mit speziellem Training von Lernmethoden, damit unsere Schüler/innen konzentrierter und effektiver lernen und besser behalten können.

Für Schüler/Schülerinnen der Klassen 5, 6 und 7 werden methodische Trainingsein­heiten zur Klassenarbeitsvorbereitung, Erfassen von Hausaufgabenanfertigung und Arbeitsplatzgestaltung durchgeführt.

Für Kinder mit isolierten Mängeln in der Rechtschreibung wird ein einstündiger Kurs pro Woche in der Realschule angeboten.

Frau Haufs, die dafür besonders ausgebildet ist, arbeitet gemeinsam mit Herrn Kemper vom schulpsychologischen Dienst, um diese Kinder zu fördern.

Sanfter Übergang von der Grundschule zur Realschule:

- Tag der offenen Tür

- 1. Schultag als Begrüßungstag durch die jetzigen 5. Klassen

- 1. Schulwoche: Erkundung der Schule und ihres Umfeldes

- Einrichtung einer Schülerpatenschaft

- ständiger Kontakt mit den Erziehungsberechtigten

- Aufbau und Anknüpfung an die Grundschulerfahrung

- Vermittlung neuer Arbeitsmethoden und Sozialformen

 4. Schulkost

Unsere Schüler/innen können in den großen Pausen frische Frühstücksbrote kaufen. In der Mittagspause, vor dem Nachmittagsunterricht (7. und 8. Stunde), wird eine warme Mahlzeit angeboten.

 5. Beratung

Unsere beiden Beratungslehrerinnen Frau Hüskes und Frau Trabandt unterstützen und intensivieren die Beratungstätigkeit aller Kolleginnen und Kollegen.

Das Konzept von Beratung ist kein statisches, sondern richtet sich nach den Fähig­keiten und Möglichkeiten des Beratungslehrers und den jeweiligen schulischen Gege­benheiten und Erfordernissen.

Frau Regina Hüskes führt auf Wunsch Einzelberatungen durch. Im Rahmen von "Stär­kung von Mädchen" hat sie eine Arbeitsgemeinschaft zum Thema 'Selbstbehauptung' eingerichtet, die von einer eigens dazu ausgebildeten Trainerin begleitet wird.

Mit Beginn des nächsten Jahres sind in Zusammenarbeit mit dem Kreisjugendamt Neuss Maßnahmen im erlebnispädagogischen Bereich zur Gewaltprophylaxe geplant. Zu diesen Bereichen und zu besonders gewünschten Fragen führt Frau Hüskes anfrageorientierte Informationsabende durch.

Seit diesem Schuljahr steht auch noch eine Sozialpädagogin zu Beratungszwecken und zur Schulung des "eigenverantwortlichen Denkens" bei Schülern/Schülerinnen zur Verfügung.

Frau Trabandt ist Beraterin für Suchtvorbeugung und Gesundheitsfragen. An sie kön­nen sich zu regelmäßigen Sprechzeiten Schüler und Eltern wenden, wenn Kinder unter Ängsten leiden, die sie allein nicht bewältigen können, wenn sie für sich oder andere ein Gesundheits- oder Suchtproblem sehen, wenn sie Hilfe suchen und Kontaktadres­sen zur weiteren Beratung benötigen.

Auf Wunsch können Schüler oder Eltern zusätzliche Informationsangebote zur Sucht­prävention oder zum Drogenmissbrauch erhalten. Speziell für Eltern werden in jeder Klasse Gesprächsabende zu Fragen der Suchtvorbeugung angeboten. In Planung ist die Einrichtung eines regelmäßig tagenden Arbeitskreises 'Betrifft Schule' für Eltern, Lehrer und Schüler mit Themenschwerpunkten rund um Fragen und Probleme von Schule. Hier sind engagierte Eltern und Schüler/innen willkommen!

6. Zusammenarbeit mit dem Jugendamt

In enger Zusammenarbeit mit dem Jugendamt Rhein-Kreis Neuss erarbeitet die Schule pädagogische Konzepte für Schulhof- und Freizeitgestaltung sowie für Unter­richtsprojekte.

7. Sprachenfolge

Alle Schüler der Realschule fangen in Klasse 5 mit Englisch an. Dadurch gibt es keine Schwierigkeit, wenn der Schüler nach der Erprobungsstufe eventuell zum Gymnasium oder zur Hauptschule überwechselt. Englisch bleibt Pflichtsprache bis zum Abschluss nach Klasse 10. In der 6. Klasse erhalten alle Schüler Unterricht in der 2. Fremdspra­che Französisch. Dieses Fach kann ab Klasse 7 entweder abgewählt werden oder als Wahlpflichtfach weitergeführt werden.

8. Bilingualer Unterricht

8.1 Was ist der bilinguale Zweig Englisch?

• eine Verstärkung der englischen Sprachkompetenz durch:

Þ      Erhöhung der Wochenstundenzahl im Fach Englisch in Klasse 5 und 6 von 5 auf 7 Stunden

Þ      ab Klasse 7 - Sachunterricht Erdkunde, vorwiegend in englischer Sprache

Þ      ab Klasse 8 - zusätzlicher Sachunterricht Geschichte, vorwiegend in engli­scher Sprache

Þ      ab Klasse 9- zusätzlicher Sachunterricht Politik, vorwiegend in englischer Sprache.

 

8.2 Was ist das Ziel dieser Arbeit?

·  eine deutliche Verbesserung der Sprachkompetenz zur Bewältigung von Alltags­und Berufssituationen bis hin zu annähernder Zweisprachigkeit.

Übergeordnetes Ziel:

Verstärkung der innereuropäischen Kommunikation in Wirtschaft/Politik/Kultur in Richtung auf eine lingua franca. 

8.3  Wie kann dies erreicht werden?

z. B. durch:

·     Ausweitung des Wortschatzes, besonders in den Sachfächern EK, Ge, Pk (fach­spezifisches Vokabular)

·     Förderung der rezeptiven Fertigkeiten

·     gezielte Informationsentnahme aus Textvorlagen

·     Förderung des extensiven Leseverstehens

·     vorzeitige Einführung grammatischer Strukturen

·     Projekte im Englischunterricht und im Sachunterricht :z> handlungsorientiertes Arbeiten

8.4  Welche Voraussetzungen für diese Arbeit sind nötig?

·     gute Leistungen der Schüler im sprachlichen Bereich

·     die Bereitwilligkeit, verstärkte Anforderungen im Englischunterricht und im Sachfachunterricht zu erfüllen

·     ggf. Unterstützung und Begleitung durch das Elternhaus

8.5  Bisherige Erfahrungen

Ergebnisse auf Schülerebene:

·     Überdurchschnittliche Leistungen in den "bilingualen" und zum Teil auch in ande­ren Fächern

·     hohe Motivation

·     gute Arbeitshaltung

·     positives Sozialverhalten

9.   Berufswahlvorbereitung

Berufsorientierung soll die Schüler anregen, ihre eigene Berufswahl gründlich vorzu­bereiten und dabei selbständig und systematisch vorzugehen.

Die Lehrer der Realschule, die Eltern und die für die Schule zuständige Berufsberate­rin versuchen gemeinsam, die Verwirklichung des Ziels, die Berufswahlkompetenz

der Schüler und Schülerinnen zu fördern. Dazu bietet die Realschule verschiedene Maßnahmen an, die auf die Klassen 8, 9 und 10 verteilt sind.

Ende Klasse 8:

erster Kontakt zwischen Schülern/Schülerinnen und Berufs­beraterin / Grundfragen der Berufswahl

Klasse 9:

a) - dreiwöchiges Schülerbetriebspraktikum im Januar

b) - Informationsabend für Schüler/innen und Eltern /

Vorbereitung des Praktikums, rechtliche und organisatorische Fragen

c) - Berufswahlseminar im Berufsinformationszentrum (BIZ) Mönchengladbach / Übungen, Rollenspiele

d) - Einstellungstests und Bewerbungsgespräche bei der AOK und bei der Stadtsparkasse

e) - Dokumentation des Praktikums

f) - Vorbereitung im Unterricht. Bewerbungsschreiben/Einstellungstests/Vorstellungsgespräche

Klasse 10:

a) Vorstellung der weiterführenden Schulen

b) Informationsveranstaltung zu Krankenversicherungen

10.  Zusätzliche Aktivitäten und Veranstaltungen im Rahmen des Schulprogramms

a) Förderkonzept

Die Förderung der deutschen Sprache und die Förderung von leistungsschwächeren Schülern ist ein Anliegen unserer Schule, da eine gezielte Förderung den Weg zum mittleren Bildungsabschluss ebnen hilft.

In den Klassen 5 wird eine zusätzliche Förderstunde in Deutsch und Mathematik an­geboten. Hier wird in Kleingruppen (5 - 10 Schüler) gelernt, geübt und wiederholt. Schüler mit einer Lese-Rechtschreibschwäche werden in Klasse 5 ebenfalls ge­sondert gefördert.

In den Klassen 6 wird die deutsche Rechtschreibung am PC geübt und die Schüler erhalten einen PC-Führerschein.

In beiden Klassen der Erprobungsstufe setzen wir das Konzept der „Lesenden Schule" um. Die Schüler müssen pro Halbjahr ein Buch lesen und einen Lesebericht anfertigen, so dass hier eine Förderung der deutschen Sprache ermöglicht wird. Lesenächte werden ebenfalls geplant und durchgeführt. Autoren/Innen lesen in der Bücherei, die in jeder großen Pause zur Buchausleihe geöffnet ist, aus ihren Büchern vor.

In der Klassenstufe 7 wählen Schüler auf „ihr schwächstes Fach bezogen" einen Lernkurs in Englisch, Mathematik oder Deutsch aus. Hier wird in kleinen Gruppen mit 20 Schülern geübt und wiederholt.

Die Klassen 8 erhalten in Deutsch und Englisch eine individuelle Förderung auf An­frage. Es steht jeweils ein Lehrer in Englisch und Deutsch zur Verfügung, der in einer Stunde Schüler beraten kann oder Übungsaufgaben erteilt.

Zur Förderung der Sprachkompetenz im Fach Englisch wird in den Klassen 8 für alle Schüler verbindlich das „Sprachendorf" durchgeführt. Hier müssen Schüler in ge­spielten Alltagssituationen (im Restaurant, auf der Polizeiwache, in der Boutique u.a.) ihre sprachlichen Fähigkeiten unter Beweis stellen.

In der Klasse 10 können Schüler nach Bedarf im Wahlpflichtbereich in den Fächern Mathematik, Deutsch oder Englisch ihr Wissen ausbauen.

b) Außerunterrichtliche Aktivitäten

Kleine Streitigkeiten zwischen Schülern oder Probleme in der Klassengemeinschaft werden durch unsere Streitschlichter geregelt. Zwei Lehrerinnen haben sich in einer externen Fortbildung als „Streitschlichterausbilder" ausbilden lassen und sind nun be­reits seit 3 Jahren in diesem Programm der Streitschlichtung kompetente Ansprech­partnerinnen für Schüler und Lehrer. Unsere Streitschlichter (Schüler der Klasse 8 - 10) werden von diesen Kolleginnen ausgebildet und nehmen sich selbstständig den Problemen unserer Schüler an.

Damit in Zukunft die Busfahrt für unsere Schüler angenehm und stressfrei verlaufen kann, werden im Augenblick „Busbegleiterausbilder" ausgebildet, die ihrerseits Schüler der Klasse 8 als Busbegleiter schulen.

Bei Verletzungen und kleineren Erkrankungen (Übelkeit, Erbrechen u.a.) tritt unser Schulsanitätsdienst in Aktion und betreut Schüler, denen es nicht gut geht. Notfalls wird ein Schüler mit gesundheitlichen Problemen nach telefonischer Rücksprache mit den Erziehungsberechtigten zu einem Arzt begleitet.

In der Jahrgangsstufe 8 wird für alle Schüler ein „Erste Hilfe Kurs" durchgeführt.

11. Zum Fachbereich Technik

a) Technik

Um den Bedürfnissen und Gegebenheiten einer technisierten Welt Rechnung zu tragen, bieten wir im Wahlpflichtbereich 1 Klasse 8 - 10 das Fach Technik an. Die Ausstattung für dieses Fach wurde den Bedürfnissen entsprechend ergänzt.

Im Einzelnen werden folgende Lebens- und Erfahrungsbereiche behandelt:

- Umgang mit Werkstoffen

- Umgang mit Energie und Maschinen

- Umgang mit Informationen (Steuern/Regeln usw.)

- Transport und Verkehr

- Versorgung und Entsorgung

b) Informatik

Die Schule verfügt zurzeit über 27 Schüler-PC-Plätze, die sich in zwei Räumen ver­teilen. Zusätzlich stehen 15 mobile Notebooks für den Fachunterricht zur Verfügung.

 12. Schulpartnerschaften

Seit Januar 2002 findet mit der GSG Schagen (Nordholland) ein Schüleraustausch statt.